Baku (2. August 2015)

Weil ich krankheitshalber ungefähr eine Woche in der georgischen Hauptstadt Tbilisi feststeckte, musste ich mit einem Zug weiter reisen, damit ich noch vor dem Verfall des iranischen Visums in den Iran einreisen konnte. Mit einem Nachtzug fuhr ich von Tbilisi in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku, wobei mein Velo für diese Fahrt von einer Bahnangestellten unvorsichtig in den Eingangsbereich gepfercht wurde. In Baku wollte ich, da ich mich immer noch nicht ganz gesund fühlte, den ganzen Tag am Bahnhof warten, um mit dem nächsten Nachtzug bis zur aserbaidschanisch-iranischen Grenze zu reisen. Am Bahnhof in Baku wurde ich von drei Jugendlichen angesprochen, welche mich spontan in einem Mercedes durch die Stadt fuhren und mir einige Sehenswürdigkeiten zeigten. Danach gingen wir noch zusammen im Meer baden. Im Gegensatz zu touristischen Badeorten, wo man immer aufpassen muss, dass einem nichts gestohlen wird, kam ich in Baku in den Genuss von herzlicher Gastfreundschaft.
 
 
 
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